Auf in den Krampf

So derle, nun haben wir schon echt einiges gesammelt, auf ein paar Sachen warten wir noch, aber los gehen kann es nun. Das Recherchieren hat sich gelohnt, aussortieren etc…

Ab sofort werden also die ersten Begriffe, Infos etc eintrudeln und sich der Spaß hier füllen.

Stay curious

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Chris Laut aus der Sicht als Musiker

Ich verbinde damit die eine oder andere Ansage, auch mal in etwas rauerem Ton, die in dem Moment, in dem man sie bekommt, vielleicht weh tut, aber langfristig Botschaften vermittelt, die einem das Leben im Team leichter machen. Rock’n’Roll ist ein Teamsport. ohrenEinzelgänger kommen da nicht weit. Eine Band ist nichts ohne ihre Crew, ohne Veranstalter, ohne die Leute, die vor Ort in Clubs oder auf Festivals arbeiten, eine Band ist nichts, wenn sie nicht ZUSAMMEN spielt und sie ist vor allem nichts ohne ihre Fans. Deshalb sollte sie auch dementsprechend mit den Menschen um sie herum umgehen.

Verhalten, Sitten, Bräuche:

Pünktlichkeit ist wichtig, Zuverlässigkeit noch wichtiger. Zusagen müssen eingehalten werden. Sich volllaufen lassen und Hotelzimmer oder Backstages verwüsten: das lässt sich schon lang niemand mehr gefallen, wenn Du nicht gerade Ozzy bist. Sei einfach auf dem Weg nach oben nett zu den Menschen um Dich herum – Du triffst sie auf dem Weg nach unten wieder.

Sound:

Wer zu laut von der Bühne runterbläst, weil er sein Ego streicheln muss, macht seinem Tonmann das Leben schwer. Und versaut seiner Band den Sound und den Auftritt. Merke: Chris Laut aus der Sicht als Musiker weiterlesen

Stimmen zu Oldschool – Chris Laut von Ohrenfeindt

Oldschool, also alte Schule – dazu fallen mir alte, tradierte Werte ein. Dinge wie Loyalität, Ehrlichkeit, sich für Dinge, an die man glaubt, und Personen, die man schätzt, gerade machen, zusammenhalten, aber auch Manieren wie aufstehen im Bus für ältere Menschen, Türen aufhalten für die Menschen, die hinter einem kommen oder die Hände voll haben und dergleichen mehr.

chris lautAll das kannst Du auch auf den Rock’n’Roll übertragen: der steht für Lebensfreude, Spaß, gern auch mal Leben am Limit, aber eben nicht für Rücksichtslosigkeit oder schlechtes Benehmen. Auch im Rock’n’Roll ist der Zusammenhalt wichtig, Ehrlichkeit und Loyalität sind keine Einbahnstraßen und man darf gern auch auf die Schwächeren achten oder jemandem ein Kabel leihen, wenn er seins vergessen hat.

Seine Backstage kann man auch so hinterlassen, dass jemand anders sie ohne Schutzanzug betreten kann und ein verwüstetes Hotelzimmer ist zwar old, aber nicht school. Manche Menschen lernen das schon in ihrer Kindheit, andere auf der Straße und dann auch mal auf die harte Tour, wenn es gar nicht anders geht.

Chris Laut

Oldschool… hardknocks… öh…

Schlicht übersetzt heißt das alles nicht anders als „alte Schule“ und als geflügeltes Wort „auf die harte Tour“. Dieser Block dreht sich also darum, was nun eigentlich oldschool, zeitlosen Kult ausmacht, worin er sich in unseren Köpfen und unserer Meinung nach widerspiegelt. Da es ja nicht nur um die Gedankenfunzel der Redakteure hier geht, sammeln wir natürlich Infos, Meinungen etc quer durch en Gemüsegarten. Umfragen etc sind angesagt und über jede E-Mail, was Ihr als oldschool betrachtet, ist gern willkommen.

Nun ist oldschool nicht einfach etwas, das ein Relikt, ein Auto, eine Modeerscheinung oder ähnliches darstellt. Das ist es eben. Oldschool ist kein Trend. Oldschool ist eine Lebenseinstellung, eine Philosophie, die sich eben in Kunst, Verhalten etc niederschlagen kann. Dinge, die sich bewährt und den Zahn der Zeit überdauert haben. Manifeste wie gegenseitiger Respekt, Achtung vor Mensch, Tier, dem Eigentum anderer, der Würde anderer. Zusammenhalt, Prinzipien, die ausnahmsweise einen Sinn haben. Ein gewisser Weitblick und eine ebensolche Abgeklärtheit gehören natürlich dazu.

Oldschool heißt, seinen Weg zu gehen. Straight ahead, aber nicht über Leichen, nicht ohne Rücksicht auf Verluste und nicht, ohne auch immer wieder etwas dazuzulernen. Kurzkorrekturen und Fehler einsehen ist nämlich auch oldschool. Oldschool ist so ein fixer Begriff wie Rock´n´Roll. Das ist auch mehr als Musik, es ist eben ein Lebensgefühl, eine Einstellung.

Die meisten, die ihren Weg à la oldschool beschreiten, haben zu meist schon mal weniger angenehme Pfade beschritten und da kommen wir zu hardknocks: Das Leben ist nicht immer leicht und manches lernt man, sei es aus Sturheit oder weil´s das Schicksal so will, nur auf die harte Tour. Das gehört dazu wie das aufgeschürfte Knie zur Kindheit.

Aber einen Oldschooler bricht das noch lange nicht.

Oldschool ist aber auch Spaß, Action, Witz, Scharfzüngigkeit, Schlagfertigkeit, eine gewisse Gelassenheit und – einfach echt. Genau das ist der Punkt und unterscheidet Oldschooler von Mitläufern und Nachäffern. So lehnen wir uns mal aus dem Fenster und sagen „Formel 1“ war echt, „Metalla“ hingegen – naja, Schrott.

Verschiedene Punkte werden also hier auf diesem Blog ausgekramt, beschrieben, kommentiert. Laßt Euch überraschen, wir sind noch kräftig am Sammeln und so wie es jetzt schon aussieht, dürfen wir uns die Finger wund tippen.

Laßt uns Eure Vorschläge zukommen, wir danken Euch schon mal im Voraus. Jene welche bitte an folgende e-Mal-Addi: trash@oldschool-of-hardknocks.com

P.S. Ein richtiges Logo kommt natürlich noch 😉