T.O.Y.: *White Lights*

Eine richtig interessante Scheibe für alle, die einen kleinen oder größeren Narren an der Darkwave-Ecke gefressen haben. Der sehr charismatische und tiefe Gesang ist schon mal die halbe Miete, die eher elektronisch gehaltene Instrumentierung ist vielleicht nicht jedermanns Sache, kommt man aber eben nicht ausschließlich aus der Rockrichtung als Hörer, paßt genau diese Mischung. Die Stücke gehen schnell ins Ohr, verfügen über deutliche Refrains, wunderschönen Piano-Einsprengsel, viel Gefühl und einnehmende Melody-Lines. Auch die atmosphärische Aufmachung leidet nicht unter der kühlen Background-Inszenierung. Man kann sich als Musikfan bei diesem Output entweder beschweren, daß nicht alles handgemacht ist und man doch eher auf satte Klampfen und dergleichen steht. Oder man betrachtet den Sound von T.O.Y. als das, was er eigentlich darstellt: Eine Fortführung dessen, was Depeche Mode und Konsorten seit an die 20 Jahren vertreten. Die Songs sind auf alle Fälle klasse und perfektes Futter für Fans, um es mal auf den Punkt zu bringen. Wunderbar um sich in der Stimmung zu verlieren. (Drakkar/e-Wave) EV

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.