Kataklysm: „Of Ghosts And Ashes“

kataIst rund, glitzert – und ist soas von nicht harmlos dieser Brecher der Death Thrash Metaller. Die Franko-Kanadier reißen schon mit Opener „Breaching The Asylum“ alle Mauern ein, brachial, kompromißlos machen sich Kataklysm treibend und immer wieder nachhakenden Drum-Steigerungen ans Werk Mit „The Black Sheep“ habt das Gespann eine richtig wütende Power-Bombe am Start, die ihresgleichen sucht: Absolut extrovertierte Vocals, beißender Thrash und eine tolle Songentfaltung. Allgemein scheint es den Jungs Spaß zu machen, vor allem mit dem Tempo zu spielen und gern mal den Fuß vom Gas zu nehmen, umso für noch mehr Nachdruck zu sorgen.

Der Sound ist etwas dumpf, füllig und bietet so eine klasse Basis für klare Bridges und frickelige Soli. „Vindication“ mag zwar Geknüppel vom Allerfeinsten sein, aber ein mega-mäßiger Anspieltip. Im Hintergrund in der Instrumentierung mehr Black Metal und Tempo ohne Ende präsentiert sich dieser Songs furztrocken und herrlich satt. Gleich weiter machen kann man gerne mit „Soul Destroyer“. Hier stechen zwar die Hooklines nicht so prägnant heraus, aber die Dynamik läßt keine Wünsche offen und an sich wirken die Tracks sowieso als Gesamtkonstrukt und nisten sich in den Lauschern ein.

Auch im Midtempobereich überzeugt das Material von „Of Ghosts And Ashes“, „Carrying Crosses“ sorgt mit seiner wuchtig-coolen Steigerung für echte Gänsehaut. „Hate Spirit“ glänzt ebenso mit einer Überraschung und bietet eine geniale Auflösung der Songstruktur. Der leichte Black Metal-Touch bleibt auch hier bestehen, keine Frage und auch die stetigen Anlehnungen an den Thrash-Bereich laden gerade zum Dauer-Bangen ein.

Den Abschluß mit „Shattered“ haben Kataklysm super atmosphärisch gestaltet, ruhig und hintergründig schleicht sich dieser Track an und steigert sich vor allem durch immer mehr Fülle, wobei die Gitarren eher sphärisch hintergründig in Szene gesetzt werden. Abrupt setzt Stille ein, nur um den Song wieder, nochmals gesteigert, aufzunehmen. Ein feinfühliges und doch brachiales Scheibchen. Und für Fans härteren Metals unverzichtbar.

Tracklist:

Breaching The Asylum
The Black Sheep
Marching Through Grave yards
Thy Serpent Tongue
Vindication
Soul Destroyer
Carrying Crosses
Shattered
Hate Spirit
The World Is A Dying Insect

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