Concerto Moon: „Rain Forest“

Mit dieser Band könnte ich es so halten wie so mancher Rockdisco-Besucher: Kenn` ich nicht, freß` ich nicht. Sowas kann ab und an ein mächtig großer Fehler sein. So auch bei »Rain Forrest«, übrigens mit einem superguten Coverartwork versehen. Und es ist eine Schande, daß ich die ersten beiden Alben dieser Band nicht kenne, uuuaaaaahh. Ein bißchen orchestral ausgearbeitet, mit viel Wumms und großen Melodien warten die Japaner hier auf. Würde der Gitarrist noch mehr Soli rumfrickeln, würde sich das Ganze ein wenig nach guten Yngwie Malmsteen-Songs anhören. Der Gesang überzeugt auch auf ganzer Linie und bewegt sich immer in Bereichen, die auch empfindliche Ohren ertragen können. Sehr fein sind auch die Bridges von Soli-Parts wieder in die eigentliche Songverläufe. Das ist wirklich dynamischer Melodic Metal mit Stil und Klasse, hin und wieder angereichert mit an Deep Purple erinnernde Hammond-Sounds und ganz ohne hunderttausend Themenabwandlungen, Kitsch und Glamour. Wuff!! (InsideOut/SPV) EV

 

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