Chateau: „Psychotic Symphony“

Allein das Cover dieser Langrille hat schon was: Geige und Piano verfremdet und in Flammen. Paßt auf jeden Fall schon mal zum Namen der Band. Und auch der melodisch-metallische Sound des deutschen Quintetts trifft jenen Nagel auf den Kopf. Klassisch-symphonische Elemente? Klar. Straighter Metal-Faden durchs Geschehen und viel Power? Jipp. Allerdings derart eigenwillig intoniert, daß aus den eingängigen Melodien, dem ausdrucksstarken Gesang, der detailreichen Instrumentierung sowie treibenden Passagen irgendwas anderes wird. Nicht wirklich was anderes, aber ebenso wie Black Symphony es auf ihrem Debut super verstanden, „normalen“ Metal mit einer extrem eigenen, hintergründigen und vielschichtigen Note in punkto Ausstrahlung zu verbinden, findet man exakt diese Elemente auch hier. Ob akzentreiche Arrangements, ausufernde, etwas bluesige Soli, heroische Drumnuancen, erhabene Atmosphäre – Fans melodischen und satten, kraftvollen Metals kommen bei dieser druckvollen Produktion auf jeden Fall auf ihre Kosten. Zugreifen. (Twilight) EV

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