AXEL RUDI PELL: »THE MASQUERADE BALL«

Tja, spät dran mit der Besprechung, aber nix dafür kann. Aber das haben wir im Vorwort schon eingehend behandelt. Andererseits kann man mit Scheiben wie dieser nie zu spät sein, da sie eh nie den Puls der Zeit treffen. Jedenfalls nicht der Zeit, die wir alle eh nicht mögen. Axel bleibt sich ein weiteres Mal selbst treu und eigentlich könnte man fast sagen, er nimmt jedes Jahr wieder die gleiche Platte, auch wenn die Songs differieren. Weit gestreute Atmosphäre mit eindringlicher Gestaltung, sehr gut aufeinander abgestimmten Melody-Lines und immer diese leicht krächzige Wirkung der Tracks. Die Palette reicht auch wieder von ziemlich flott und mitreißend (»Earls Of Black«) über wunderschöne Balladen bis zu Bitte-nie-mehr-aufhör`-Songs wie der Titeltrack selbst einer ist. Was soll man zu diesem Typen noch sagen? Daß die Keyboards einen schwer-flächigen Teppich für die restliche Mannschaft bilden? Daß Sänger Johnny Gioeli wieder eine einwandfreie und ausdrucksstarke Leistung abliefert? Ich soll noch mehr schreiben? Seh` ich ja gar nicht ein. Das muß reichen, um Euch den Mund wässrig gemacht zu haben. (SPV/Steamhammer) EV

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